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Im Herbst 1941 wurden Tausende Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich in das Ghetto Minsk deportiert. Die meisten von ihnen wurden dort oder in der nahegelegenen Vernichtungsstätte Malyj Trostenez von SS-Einheiten ermordet. Doch wie verliefen diese Deportationen – und wie wird heute in Deutschland und Belarus an diese Verbrechen erinnert?
Eine Installation zeigt Fotografien der belarussischen Regisseurin Mila Klintsova, die zu dokumentarischen Filmen führen. Sie beleuchten die Deportationen aus verschiedenen deutschen Städten nach Minsk und zeigen heutige Formen des Gedenkens an die Ereignisse in beiden Ländern. Ihre Arbeiten verbinden historische Ereignisse mit gegenwärtigen Perspektiven und lassen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Expertinnen und Experten zu Wort kommen.
Der Gedenkort und die Installation sind jederzeit kostenfrei zugänglich.
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Zieladresse: Lohseplatz, 20457 Hamburg