Tschechische Symphoniker Prag
Great Performances

Tschechische Symphoniker Prag / Coro di Praga / Martin Peschík

Konzerte
  • Laeiszhalle (Großer Saal), Hamburg

Die Fünfte Sinfonie, die »Schicksalssinfonie«, von Ludwig van Beethoven ist die vielleicht berühmteste Sinfonie der Musikgeschichte, nicht nur wegen der ersten vier Noten – über die Beethoven selber gesagt haben soll, »So pocht das Schicksal an die Pforte.« Inmitten des Aufruhrs von Krieg, Revolution und persönlichen Krisen schrieb Beethoven ein Werk, das die ganze Welt der Musik revolutionierte. Seine musikalische Reise von Moll ins Dur, von der Dunkelheit bis ins Licht inspirierte alle kommenden Generationen von Komponisten.

Angst, Verzweiflung, Demut und schließlich Trost – diese menschlichen Gefühle finden in Mozarts Requiem ihre geniale musikalische Umsetzung. Ein Betrüger, der sich als Komponist ausgeben wollte, hatte zwei Jahre zuvor eben dieses Requiem heimlich bei Mozart in Auftrag gegeben. Mozart, von der Vorstellung ergriffen, ein Requiem für seinen eigenen Tod zu schreiben, starb tatsächlich während der Arbeit an diesem Werk, ohne es zu vollenden. Sein Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendete das Werk im musikalischen Sinne Mozarts. Lange Zeit wusste niemand, dass Mozart ein Requiem geschrieben hatte – erst viele Jahre nach seinem Tod stand die Urheberschaft Mozarts fest.

Wie so vieles in Mozarts Leben und Wirken sind auch die Angaben zu seiner Sinfonie Nr. 6 sehr widersprüchlich und nebulös. So gut wie sicher ist, dass der junge Mozart sie 1767, mit gerade elf Jahren, schrieb. Wahrscheinlich ist, dass zumindest der Hauptteil in Wien entstand: Das Werk wurde unter dem Titel »Sinfonia di Wolfgang Mozart à Vienne 1767« veröffentlicht und ist Mozarts erste viersätzige Sinfonie, in der er zum ersten Mal das Menuett und das Trio einführt, ein Merkmal, das später in vielen seiner Sinfonien üblich war.



Mindestens zwei Gemeinsamkeiten haben die Werke beider Komponisten: Innige Leidenschaft und die unbestrittene Fähigkeit, unsere Herzen zutiefst zu berühren. Zweifellos ein Doppel-Konzert der Superlative.

BESETZUNG

Tschechische Symphoniker Prag Orchester

Coro di Praga Chor

Monika Brychtová Sopran

Dita Stejskalová Alt

Roman Pokorný Tenor

Jakub Tola Bariton

Martin Peschík Dirigent

PROGRAMM

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie F-Dur KV 43

- Pause -

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

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Maxim Schulz

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Veranstaltungsort

Laeiszhalle (Großer Saal)Johannes-Brahms-Platz 20355 Hamburg+49 40 3576660mail@elbphilharmonie.de
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Zieladresse
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg

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