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Dieses Event ist Teil der Reihe: Tag des offenen Denkmals
In den Jahren 1946 bis 1949 fanden verschiedene britische Militärgerichtsprozesse im großen Saal des Hamburger Curiohauses statt.
Der aufwändige Hauptprozess behandelte die Hauptverantwortlichen des KZ Neuengamme, während es in mehreren Nebenprozessen um die Außenlager ging. Darunter war auch das KZ-Sasel, in dem ab September 1944 500 polnisch-jüdische Frauen aus Auschwitz untergebracht waren. Allein 300 von ihnen mussten für die Firma Kowahl & Bruns an mehreren Orten in Hamburg bei der Trümmerbeseitigung und beim Bau von Plattenhäusern Zwangsarbeit leisten. Eine von ihnen war Matla Rozenberg. Wegen Misshandlung einiger dieser Frauen wurde der Firmeninhaber Emil Bruns im Sasel Case I zu drei Jahren Haft verurteilt, von denen er zwei Jahre in Fuhlsbüttel absitzen musste. Am Tag des Offenen Denkmals erinnern wir am Beispiel von Matla Rozenberg an die Frauen aus dem KZ-Sasel und beschäftigen uns näher mit dem als Kriegsverbrecher verurteilten Emil Bruns – Mitgründer und Inhaber der Firma Kowahl & Bruns.
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Zieladresse: Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22337 Hamburg