Italien und die Deutschen auf der Suche nach sich selbst

Italien und die Deutschen auf der Suche nach sich selbst

Italien und die Deutschen auf der Suche nach sich selbst



Italien ist seit Jahrhunderten Sehnsuchtsland der Deutschen. Ob als Urlaubsziel, als Bildungslandschaft, als Projektionsfläche oder als Lebensort - immer war das Land südlich der Alpen eine Ergänzung zu einer als ungenügend empfundenen heimatlichen Realität. Spätestens seit Goethes Italienischer Reise gehört die Fahrt nach oder die Beschäftigung mit Italien fest zur bildungsbürgerlichen Identität und hat über mehr als hundert Jahre hinweg Deutschland als Kulturnation mitdefiniert. Eine durch und durch bürgerliche Leistung, die zu einer überkonfessionellen, soziale und regionale Herkunft nivellierenden Gemeinschaft der deutschen Italienfreunde führte, die in Goethe als aristokratischem Bürger-Künstler ihre Leitfigur gefunden hatte.

Golo Maurer beschäftigt diese deutsch-italienische Beziehung seit vielen Jahren als Wissenschaftler, als Autor und auch als Privatperson. Als Leiter der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte in Rom, der Bibliotheca Hertziana kennt er die Materie auch aus eigener Lebens- und Berufserfahrung. Sein jüngstes deutsch-italienisches Buch "Rom - Stadt fürs Leben" (Rowohlt 2024) ist Liebeserklärung und Stoßseufzer zugleich. Denn gerade auch in jüngster Zeit gibt das geliebte Land der blühenden Zitronen nicht nur Anlass zur Begeisterung.


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Lübeck.

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