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Eine Frage der Zeit - Ausstellungseröffnung am 18. Mai
Sonntag, 18.05.2025 / 15:00 - 16:30 Uhr / Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Bildstarke Zeitreise durch 35 Jahre MV. Eindrucksvolle Fotografien mit persönlichen, dokumentarischen, präzisen Blicken auf die Zeit nach der Wiedervereinigung.
Drei renommierte Fotografen, zehn emotionale Kapitel, 35 bewegte Jahre seit der deutschen Wiedervereinigung. Die Sonderausstellung „Eine Frage der Zeit – Bildjournalistische Blicke auf 35 Jahre MV“ im Kunstkaten des Freilichtmuseums Schwerin-Mueß lädt ab dem 18. Mai zu einer bildstarken Zeitreise durch Mecklenburg-Vorpommern ein. Die Ausstellungseröffnung findet ab 15 Uhr statt.
In rund 50 eindrucksvollen Fotografien werfen Ernst Höhne, Jens Büttner und Manfred Scharnberg einen tief persönlichen und dokumentarisch präzisen Blick auf Umbrüche, Aufbrüche und Entwicklungen seit der Wende. Kuratiert von Volker Janke und kreativ unterstützt durch den Auslöser e.V. verbindet die Ausstellung klassische Reportage-Fotografie mit historischen Archivbildern und aktuellen Perspektiven.
Die Werke sind thematisch gegliedert in emotionale Kapitel wie „Öffnung“, „Zweifel“, „Hoffnung“, „Verlust“ oder „Vielfalt“ – und fordern die Besucherinnen und Besucher dazu auf, eigene Erinnerungen und Gefühle ins Verhältnis zu setzen: Wo war ich damals? Was hat sich verändert? Was ist geblieben?
Die Ausstellung macht sichtbar, was oft verborgen bleibt: Menschen, Momente, Proteste, Hoffnungen – und die vielschichtigen Geschichten eines Bundeslandes im Wandel.
Der heimatverbundene Texttüftler Thomas Naedler begleitet die Ausstellungseröffnung mit Liedern und Texten aus seinem Programm „Frieda spielt…“
„Ich freue mich sehr, dass wir den Besucherinnen und Besuchern in diesem Sommer ein echtes Ausstellungshighlight im Freilichtmuseum Mueß bieten können. Die hier gezeigten Fotografien ermöglichen verschiedene Perspektiven auf 35 Jahre bewegte Geschichte in Mecklenburg-Vorpommern – von den Umbrüchen der Wiedervereinigung bis zur Gegenwart. Geschichte wird hier nicht abstrakt vermittelt, sondern in konkreten Momenten, Gesichtern und Situationen lebendig – nachvollziehbar und greifbar für jede Generation“, so Kulturdezernent Silvio Horn.
Seit Eröffnung des Kunstkatens im Jahre 1977 präsentierten Museumsmitarbeiter an diesem Ort bereits über einhundert Sonderausstellungen. „Dies wird nun die vorerst letzte Schau im Kunstkaten,“ ergänzt Museumsleiterin Melanie Kramer. „Im nächsten Jahr soll dann der Umbau der Scheune im Zuge des Rahmenplans beginnen.“
Die Sonderausstellung wird vom 18. Mai bis zum 30. September 2025 im Kunstkaten des Freilichtmuseums für Volkskunde Schwerin-Mueß zu sehen sein.
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