Andreas Feininger: Die Hamburger Gängeviertel

Andreas Feininger: Die Hamburger Gängeviertel



Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubläums 100 Jahre Bauhaus und Hamburger Architektur Sommer 2019

Es gab einen Aufschrei als das sogenannte „Gängeviertel“ am Valentinskamp in Hamburg 2012 abgerissen werden sollte. Aber was waren die Gängeviertel? Diese Elendsquartiere, die Brutherde für die Choleraepidemie von 1896, mitten in der Hamburger Innenstadt waren einzigartig in Deutschland und eine Herausforderung für die Stadtplaner um Fritz Schumacher.
Andreas Feininger, Bauhaus Architekt, Fotograf und Sohn von Lyonel Feininger, lebte und arbeitete 1929 bis 1931 in Hamburg. Anhand einer Auswahl seiner Originalfotos aus dem Zeppelin Museum, Friedrichshafen und Aufnahmen anderer zeitgenössischer Fotografen, wird die Wohnungsbausubstanz um 1930 mit Schwerpunkt Gängeviertel gezeigt.
Diese ausgewiesenen Sanierungsgebiete wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sukzessive abgerissen, um hygienisch einwandfreien Wohnraum zu schaffen. So sind die Fotos Feiningers Zeugen einer vergangenen Zeit und vermitteln einen Eindruck der damaligen Wohnverhältnisse von Arbeitern, die Fritz Schumacher in Hamburg und Gustav Oelsner in Altona grundlegend erneuerten. Architekturmodelle und -pläne der Moderne veranschaulichen in diesem Zusammenhang das revolutionäre Umdenken im Wohnungsbau und der Städteplanung.

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